Ein Schüler mit Schal und Stift lächelt im Unterricht

Pädagogik

Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, 
in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen.


Rudolf Steiner

Die Waldorfpädagogik

Kinder ernten im Schulgarten reifes Getreide mit Sicheln
Schülerin der 6. Klasse malt ein Aquarellbild
Schülerinnen und Schüler sitzen auf einem Geländer vor dem Schulgebäude in der Sonne

Fächer

Die Vielfalt der aufeinander bezogenen Unterrichtsinhalte und Tätigkeiten in unserer Schule soll unseren Schüler*innen ein weites Menschen- und Weltbild vermitteln und Neugierde auf das Leben wecken. Die Einengung auf eine bestimmte weltanschauliche Sichtweise widerspricht der Waldorfpädagogik.

 

Zwei selbst gestaltete Epochenhefte, eines mit dem Titel „Prag“
Fenster im Klassenzimmer mit einer aufgemalten Stadtsilhouette mit Riesenrad, davor ein Buch und eine Pflanze
Jugendliche spielen in der Turnhalle Floorball
Ein Mädchen in Rot bei der Eurythmie, im Vordergrund ein bewegtes rosa Tuch
Im Werkunterricht geschnitzte Holzlöffel auf einer Werkbank
Eine Kupferschale wird mit dem Hammer auf einem Amboss getrieben
Theater: drei Jugendliche in bunten Kostümen gehen über die Bühne
Nahaufnahme einer bunten Webarbeit mit losen Wollfäden
Ein Jugendlicher bearbeitet am Computer ein Video (KI-generiertes Bild)
Schülerinnen ernten mit Holzkörben Blüten im Schulgarten
Eine Schülerin modelliert im Kunstunterricht einen Kopf aus Ton
Ein Mädchen spielt Blockflöte
Tafelbild in Kreide: eine Figur in brauner Kutte zwischen Bäumen und Tieren, daneben eine Kirche auf einem Hügel
Im Chemieunterricht wird ein Glasrohr über der Flamme eines Gasbrenners gebogen

Abschlüsse

Hauptschulabschluss

In der 10. Klasse bieten wir Schüler*innen nach individueller Absprache die Möglichkeit, ihr Zehntklasszeugnis als Hauptschulabschluss anerkennen zu lassen.

Realschulabschluss

Am Ende ihrer Waldorfschulzeit stellen die Schüler*innen der 12. Klasse ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis, indem sie eine individuell gewählte Projektarbeit in einem theoretischen und praktischen Teil anfertigen und der Schulöffentlichkeit präsentieren. Als Gesamtleistung der Klasse führen sie ein Schauspiel auf.

Diejenigen, die sich im Lauf der 11. Klasse für den Realschulabschluss entschieden haben, legen zudem die staatliche Realschulprüfung ab.

Allgemeine Hochschulreife

In der 13. Klasse werden die Schüler*innen auf die staatliche Abiturprüfung vorbereitet.

Die Schüler*innen werden z.Zt. in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte sowie Geografie, Chemie, Biologie, Spanisch und Bildende Kunst schriftlich und mündlich geprüft.

Praktika

Von der Unterstufe an legen wir viel Wert darauf, mit den Kindern und Jugendlichen praktische Erfahrungen zu sammeln. 
 

So bestellen die Kinder der 3. Klasse einen Acker mit dem Pflug und bauen in der “Hausbauepoche” der 4. Klasse auf dem Gelände einen kleinen Schuppen oder Ähnliches.

 

Ausflüge oder Klassenfahrten stehen häufig im Kontext mit bestimmten Unterrichtsinhalten. So wird u.a. im Rahmen der “Heimatkunde” – entlang unseres größten Flusses, von der Quelle bis zur Bodenseemündung – die Landschaft erwandert, oder im Anschluss an die Goethe-Schiller-Epoche eine Reise nach Weimar gemacht.
 

Mit dem Landvermessungspraktikum wird in der 10. Klasse die theoretische Trigonometrie mit der Realität verbunden: Indem die Schüler*innen mehrere Messverfahren kennenlernen, gelangen sie im Tun schließlich zur Kartierung einer Landschaft. Dabei arbeiten sie in Teams, was zudem Verlässlichkeit und Vertrauen untereinander fördert.


Drei vierwöchige Praktika an außerschulischen Lernorten dienen dem Ziel, dass sich die Schüler*innen wirklichkeitsnah mit ihrer Mit- und Umwelt auseinandersetzen, um den eigenen Horizont zu weiten. So findet in der 9. Klasse ein Praktikum in einem Landwirtschaftsbetrieb statt, in der 10. Klasse in einem Handwerksbetrieb und in der 11. Klasse in einer Sozialeinrichtung.
 

Alle Praktika zeigen sich als unverzichtbarer Erfahrungsschatz und Orientierungshilfe für das ganze Leben.

 

Eine Schulklasse zieht gemeinsam an einem langen Seil einen Pflug über die Wiese
Mit vereinten Kräften ziehen die Drittklässler*innen den Pflug
Kinder ziehen eine Egge über den frisch gepflügten Acker
Mit der Egge wird der Boden gelockert
Kinder stehen an einem Feld mit reifem Getreide und betrachten die Ähren
ist das Getreide schon reif?
Kinder sitzen im Kreis um einen großen Haufen Getreidehalme auf einer Plane
Gemeinsam wird das Getreide gedroschen
Eine Schulklasse steht im Kreis auf der runden Holzbühne des Schulhofs
wenn es das Wetter zulässt, auch auf dem Pausenhof
Hände trennen auf einem Emailleteller die Körner von der Spreu
Spreu und Korn werden von Hand getrennt
Kinder kneten an einem Tisch Teig auf bemehltem Backpapier
Nun wird das eigene Getreide zu Brötchen verarbeitet
Schülerinnen und Schüler formen am Tisch kleine Brote aus Teig
eine wunderbare Arbeit!
Kinder in Regenkleidung und Arbeitshandschuhen arbeiten auf einem Feld
Mitanpacken bei der Arbeit auf dem Feld
Eine Schulklasse wandert hintereinander durch eine Wiese, im Hintergrund bewaldete Hügel
Die Argenwanderung ist ein besonderes Erlebnis der 4. Klasse
Zelte am Waldrand
Gemeinsames Zelten während der Argenwanderung in der 4. Klasse

Die Projektwoche der Oberstufe

 

In der zum Ende des Schuljahres stattfindenden Projektwoche werden die klassenübergreifenden Kurse, die über das ganze Jahr stattfinden, in einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeführt und zur Aufführung gebracht. Dabei können die Schüler*innen zwischen Aktivitäten wie Theaterspiel, Tanz, Chor, Band, Kulissenbau und Projektleitung sowie Bühnentechnik auswählen.

Förderbereich der Waldorfschule Wangen

Kinder und Jugendliche stärken, fördern und begleiten mit den Angeboten des Förderbereichs der Waldorfschule Wangen.

 

Förderunterricht – Heileurythmie – schulärztliche Begleitung

 

Einzelne Kinder und Jugendliche sowie kleine Gruppen von Schüler*innen finden durch die Angebote des Förderbereichs Unterstützung in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung.

 

Der liebevolle Blick auf das einzelne Kind, die Idee der Prävention und des salutogenetischen Ansatzes der Waldorfpädagogik sowie die Kenntnis von Entwicklungs- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen bilden die Grundlage der pädagogisch-therapeutischen Arbeit im Förderbereich.

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrer*innen der anvertrauten Schüler*innen ist selbstverständlicher Bestandteil des Tätigkeitsfeldes.

 

Verantwortliche Vertreterin des Förderbereichs:
Frau Huchel
huchel@waldorfschule-wangen.de

Schulsozialarbeit und Schutzkonzept

Die im Bund der Freien Waldorfschulen vereinigten Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen haben sich dazu verpflichtet, dass jede Schulgemeinschaft ein Schutzkonzept erarbeitet, das regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt wird. 

 

Link zu unserem eigenen Schutzkonzept

 

Des Weiteren wird die Wangener Waldorfschule durch unseren Schulsozialarbeiter unterstützt und präventiv begleitet. Bei Bedarf ist er auch für Anliegen aus der Eltern- und Lehrerschaft sowie für alle weiteren Mitarbeitenden ein Ansprechpartner.

 

Schulsozialarbeit: Kilian Holzer 

holzer@waldorfschule-wangen.de

 

 

Ein Schutzkonzept hilft Schulen, Kindertagesstätten und Horten bewusster dafür einzutreten, den Kindern und Jugendlichen Orte zu werden, an denen sie wirksam vor jeglicher Form von Gewalt geschützt sind. 

 

Schutzkonzept – Bund der Freien Waldorfschulen